Alexander Schiebel
Autor · Filmemacher · Aktivist

Schreib mir. Ernsthaft.
Ich suche Menschen, die dieselben Fragen stellen wie ich, denn zusammen werden wir sehr viel mehr erreichen. Ob ich dich suche – das erkennst du, wenn du weiterliest.
Wer ich bin – die Kurzversion
Ich bin 1966 in Wien geboren. Ich habe mein Leben damit verbracht, Dinge zu tun, die mich wirklich interessieren — manchmal mit Erfolg, manchmal auf Kosten von fast allem anderen.
Als Zwanzigjähriger habe ich geahnt, dass die Welt in eine gefährliche Richtung läuft. Heute, mit sechzig, weiß ich es. Und ich schreibe und filme darüber — weil es das ist, was ich am besten kann.
Auf Wikipedia gibt es einen Eintrag über mich. Dort steht das Wesentliche in drei sachlichen Absätzen. Was Wikipedia nicht erwähnt: was mich das alles gekostet hat. Und warum ich trotzdem weitermache.
Wo ich herkomme – die etwas längere Version
Meine Karriere hat zwei scheinbar unzusammenhängende Hälften — und eine kurze Mitte, die sie verbindet.
Die erste Hälfte: Aktivist, Autor, Filmemacher. Mit Anfang zwanzig habe ich eines der ersten österreichischen Umweltmagazine herausgegeben. Dann beim ORF gearbeitet. Dann — weil mich das frühe Internet vollständig begeistert hat — eine Kehrtwende.
Die Mitte: Fünfzehn Jahre Projektleiter und Softwareentwickler. (Als die Webseiten noch grau waren und meine Haare noch nicht.) Ich habe e-Learning-Plattformen für Microsoft, Lycos und GMX entwickelt, Unternehmen gegründet, Trainer ausgebildet.
2013 bin ich mit meiner Familie nach Südtirol gezogen. Ohne großen Plan. Einfach weil ich in einer schöneren Welt leben wollte — aber auch weil ich endlich wieder schreiben und filmen wollte.
Ich bin über eine Geschichte gestolpert: Ein kleines Dorf namens Mals, das per Volksabstimmung zur ersten pestizidfreien Gemeinde Europas werden wollte. 76 Prozent stimmten dafür. Ich habe gefilmt. Ein Buch geschrieben. Einen Kinofilm gemacht — zuerst auf YouTube, dann in mehr als zweihundert Programmkinos. Auch eine Version für WDR/ARTE. Preise. Volle Häuser.
Doch dann: Strafanzeigen. Vom Südtiroler Landesrat für Landwirtschaft. Vom Bauernbund. Von zwei Apfelkonzernen. Von 1.372 Obstbauern. Wegen meines Buches.
Es folgte der Südtiroler Pestizidprozess — heute auf Wikipedia als das bekannteste SLAPP-Verfahren im deutschsprachigen Raum bezeichnet — hat mich fast vier Jahre beschäftigt. Ich habe vor Gericht gewonnen: vollständiger Freispruch. Persönlich war ich danach zerstört.
Pleite. Krank. Von meiner Familie verlassen. Die Kinder 3.000 Kilometer entfernt.
Das ist leider keine rhetorische Redefigur, sondern die ungeschminkte Realität.
Ich habe mich gefragt: Was bleibt, wenn alles wegfällt, das man nicht kontrollieren kann? Zwei Dinge: Der eigene Körper, wenn man ihn pflegt. Und der eigene Geist, wenn man ihm Nahrung gibt und eine Aufgabe. Viktor Frankl hat das in Konzentrationslagern entdeckt. Ich habe es in einer Wiener Wohnung zwischen unbezahlten Rechnungen entdeckt. Der Maßstab ist ein anderer. Das Prinzip ist dasselbe.
Ich habe auch verstanden, was ein intelligenter Mensch heute tun muss: sich mit den großen Problemen und Gefahren beschäftigen. Wer das nicht tut — dessen Leben wäre, wenn es ein Schulaufsatz wäre, eine … Themenverfehlung.
Woran ich gerade arbeite — drei Projekte
1. Das Buch: 2.000m²
Jedem Menschen auf dieser Erde stehen theoretisch 2.000 Quadratmeter fruchtbares Ackerland zur Verfügung. Ich habe jahrelang gerechnet: Was müsste ich anbauen, um vollkommen gesund zu sein — und wie wenig Fläche würde ich dafür brauchen?
Die Antwort: etwa 700 Quadratmeter. Den Rest geben wir der Natur zurück.
Das Buch heißt »2.000m² — Wie viel Erde braucht der Mensch?« und erscheint im Herbst 2026 im gemeinnützigen What.works Verlag. Es ist ein Ernährungsbuch — aber eigentlich ist es ein Buch über die beste Lösung für das größte Problem der Menschheit. Spannend wie ein Roman, unbestechlich wie ein Lexikon.
Willst du Kapitel für Kapitel vorab lesen und als Mitautor mitdenken: melde dich jetzt gleich.

2. Die Artikelserie: What works
Auf Substack veröffentliche ich seit 2025 eine umfangreiche Artikelserie über die größten Probleme der Menschheit — und über das, was wirklich wirkt. Nicht ein Problem herausgreifen und losrennen. Sondern: das Ganze in den Blick nehmen. Darum geht es. Die Zusammenschau.
2.700 Leser, davon 1.500 regelmäßige Leserinnen und Leser. Ein zweites Buch — auf Basis dieser Serie — erscheint 2027.

3. Die YouTube-Serie: Trotzdem Ja zum Widerstand
Sieben Episoden à 15 Minuten, erscheinen zwischen Mai und November 2026 auf YouTube — gratis. Aus den sieben Episoden entsteht ein abendfüllender Kinofilm, der 2027 in ausgewählten Programmkinos laufen wird. Und — das ist mir wichtig — auch in kostenlosen Community-Screenings. Weil es uns um Wirkung geht, nicht um Profit.
Der Titel ist eine Anspielung auf Viktor Frankls »Trotzdem Ja zum Leben sagen«. Die Serie erzählt meine Geschichte — und die Geschichte eines kaputten Ernährungssystems. Beides gleichzeitig, weil beides zusammenhängt.
Ich versuche dabei auch, die Grenzen des Dokumentarfilms zu verschieben: mit dem intelligenten Einsatz von KI als Werkzeug — möglicherweise erstmals in einer hochwertigen Dokumentarfilm-Produktion dieser Art.

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